Impressionen Weltkindertag 2016

Mehr alss 200 Kinder besuchten den Stand des VDIni-Clubs im Grugapark. Sie hatten viel Spaß bei den Attraktionen.

Workshop Fliegen am 16. April 2016

Der Workshop zum Thema  "Fliegen" startete mit einer beeindruckenden Vorführung eines Quadrocopters. Der mit einer Kamera ausgerüstete Flieger übermittelte Bilder aus einer Höhe von bis zu 200 m, die wir sofort auf einem Monitor am Boden sehen konnten. Ein Video zum Flug gibt es hierDie sehr guten Erklärungen von Herrn Schwelm über die technischen Details und  Flugeigenschaften fanden alle spannend. 

Im 2. Teil des Workshops stand das Selbermachen im Vordergrund. Anhand von Faltvorgaben in vielen Variationen wurden flugfähige Papierflieger hergestellt und sofort deren Eigenschaften getestet. Dazu war im Zeichensaal eine 15 m lange Teststrecke vorgezeichnet, um jeden Flug genau zu analysieren. Die verschiedenen Modelle hatten unterschiedliche Flugeigenschaften. Am weitesten flogen die Pfeilmodelle, die auch im abschließenden Wettbewerb gewannen. 3 Teilnehmer errangen mit einer Weite von 12 m den 1. Platz, weitere landeten mit 11, 9 oder 8 m auf den weiteren Plätzen.

Alle Kinder nahmen eine Teilnehmerurkunde mit nach Hause.

Ganz herzlich bedanken wir uns beim Gymnasium-Borbeck und der betreuenden Lehrerin Frau Morlang für die Nutzung der Räumlichkeiten und die Unterstützung bei der Durchführung des Workshops.

Es begann mit einer Erklärung über die Flugeigenschaften und Funktionen des Quadrocopters.
Einige Kinder beobachten gespannt den Flug, andere verfolgen die Bilder, die der Quadrocopter aus der Höhe liefert auf, einem Monitor.
Die selbst gebastelten Flieger werden ausgiebig getestet, bevor der Wettbewerb startet.

Besuch im Fabrikationslabor der Hochschule Ruhr West, Bottrop am 09. April 2016

Mit 16 Kindern und einigen erwachsenen Begleitpersonen wurde es eng und wuselig im Fabrikationslabor der Hochschule Ruhr West in Bottrop. Nach der Begrüßung durch Frau Anna Albers und einigen Erklärungen von Prof. Dr. Michael Schäfer zu den modernen Fertigungstechnologien wie 3D-Druck und 3D-Scannen, Laserschneiden und Robotern, ging es sofort ins Labor um die Technologien selbst in Augenschein zu nehmen und zu erproben. Mit Hilfe eines Computerprogramms konnten Türschilder, Namenszüge und andere Figuren gezeichnet werden, die dann der Lasercutter, nach Umsetzung in entsprechende Steuerbefehle in kurzer Zeit, sehr präzise aus dünnen Sperrholzplatten herausschnitt und beschriftete. Die 3D-Drucker waren dauerbeschäftigt und druckten ein Kunststoffteil nach dem anderen aus. Die Steuerinformationen für diese Teile konnten entweder aus einem großen Fundus im Internet ausgesucht werden, oder aus selbst erstellten 3D-Computermodellen abgeleitet werden. Mit Hilfe eines 3D-Handdruckers konnten wir kreativ unsere eigenen 3D-Modelle selbst erstellen. Mit einen 3D-Scanner haben wir uns selbst als 3D-Computermodell gescannt. Leider war die Kalibrierung eine wenig gestört, sonst hätten wir unser Konterfei auch als „Büste“ mit nach Hause nehmen können. Zum Schluss hatten wir noch viel Spaß mit verschiedenen Robotern, die wir selbst über ein Tablet steuern durften. Einer konnte wie ein Mini-Segway auf zwei Rädern fahren, ein anderer konnte in die Luft springen und wenn ihm der Mini-Segway in die Quere kam, ist er einfach darüber gesprungen. Auch der kleine humanoide Roboter NAO hat uns mit seinen Bewegungskünsten erfreut und dazwischen wuselte immer ein kleiner Roboter auf 3 Rädern der mit allerlei Lichtzeichen und Ansagen für viele Lacher sorgte.

Das war eine sehr gelungene Veranstaltung mit äußerst positivem Feedback seitens der Kinder. Bei Frau Albers und Prof. Dr. Michael Schäfer und den begleitenden Studenten von der Hochschule Ruhr West bedanken wir uns ganz herzlich für die schöne Veranstaltung.

Prof. Schäfer erklärt die neuen Herstellungsmethoden.
Das erste Teil aus dem Lasercutter ist fertig.
Alle suchen oder erstellen konzentriert ein Bauteil für den 3D-Drucker am Computer.
Die drei kleinen Roboter mit denen wir viel Spaß hatten.
Alle haben viel ausprobiert, freuen sich über die schöne Veranstaltung und nehmen die erstellten Teile in der "HRW-Tasche" mit.

Bau einer Lichtorgel bei den Funkamatueren am 12.03.2016

Am Samstag-Nachmittag war der VDIni-Club Essen zum 3. Mal bei den Funkamateuren Essen zu Gast. Pünktlich um 14:00 Uhr konnten 13 Kinder begrüßt, und auf den diesmal gewählten Bausatz für eine „LED-Lichtorgel“, einen Geräusch-Indikator mit Mikrofon und LED-Anzeige, eingestimmt werden. 

Insgesamt unterstützten 8 Funkamateure und 2 VDIni-Teammitglieder die engagierten VDInis

Da der Bausatz doch etwas zeitaufwändig ist, konnten wir uns bei der Theorie nicht allzu lange aufhalten. Nach der Warnung des Kursleiters, dass ein Lötkolben um ein Vielfaches heißer ist als Mamas Kochtopf, ging es daher dann gleich an die für Anfänger obligatorische Vorübung, das Verzinnen einiger Reißzwecken-Köpfe auf einem Übungsbrettchen. Das Missgeschick, dass gleich 4 Lötstationen ausfielen, konnte zum Glück schnell mit Hilfe vorhandener älteren Lötkolben behoben werden. 

Dann ging es an das Vorbereiten des Bausatzes, Verzinnen der Lötstützpunkte und das Einlöten der elektronischen Bauteile. 

Etwa zur Halbzeit konnte die allenthalben beachtliche Konzentration mit von den Funkamateuren gestifteter/n „Capri-Sonne“ und Keksen aufgefrischt werden, und schließlich funktionierten - bis auf eines (und hier half dann das Muster) - alle Geräte nach Ablauf der vorgesehenen Zeit einwandfrei.

Zum Abschluss wurden den Kindern die Teilnahme-Urkunden überreicht. Dann ließen sich glückliche Kinder samt ihren fertigen Bausätzen und zufriedene Betreuer noch gemeinsam von einem der abholenden Väter auf einem Gruppenbild verewigen.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei den Funkamateuren für die Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung.

 

 

Hochkonzentriert bei der Arbeit.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt; Danke Funkamateure!!
Stolz mit Lichtorgel und Urkunde.

Roboter AG im Feb./März 2016

In 5 Doppelstunden haben die Teams der Roboter AG montiert und programmiert und die Module und Sensoren der Roboter kennen gelernt. Am 12. März 2016 haben die Teilnehmer ihre Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit den Robotern präsentiert. Die von den Teams selbstständig entwickelten Programme für die Roboter sollten möglichst alle Module und Sensoren adressieren und wurden in demokratischer Weise von allen Teams und den Betreuern bewertet. Die beste Bewertung erhielt Team D mit Matthias und Oliver, mit nur einem Punkt Abstand gefolgt von Team F mit Magnus und Max und Fabrizio. Den dritten Platz eroberte das Team C mit Philipp und Richard. Die sehr guten Leistungen aller Teilnehmer wurden mit einer Urkunde dokumentiert und mit einem kräftigen Applaus gewürdigt.

Ganz herzlich bedanken wir uns beim Gymnasium-Borbeck und den betreuenden Lehrern für die Nutzung der Roboter, PCs und Räumlichkeiten sowie für die Unterstützung bei der Durchführung der Internet AG.

Alle lauschen gespannt den Anweisungen für den Abschlußwettbewerb.
Große Freude bei der Entgegennahme der Urkunden.
Stolz präsentieren die Teilnehmer die Urkunden.

Internet AG im Feb./März 2016

Im Feb. und März 2016 haben die Kinder an vier Terminen  im Computerraum des Gymnasium-Borbeck gelernt, wie das Internet funktioniert und worauf man achten muss um Gefahren zu vermeiden. Im mehrfach ausgezeichneten Lernportal Internet ABC  erklärte Eddie wie das Internet funktioniert und die Kinder mussten online viele Fragen beantworten, bevor wir am letzten Termin die Prüfung zum Surfschein machten. Darüber hinaus haben wir unsere Rechen- und Sprachkenntnisse bei freerice.com gefestigt und gleichzeitig mit jeder richtig beantworteten Frage Reiskörner für hungernde Menschen gesammelt. Bei abfrager.de  konnten wir Themen, die wir in der Schule gerade bearbeiten vertiefen und mit GoogleEarth haben wir die nähere Umgebung und die Welt erkundet. Weil alles so gut geklappt hat, hatten wir zum Schluss noch Zeit für Spiele.

Ganz herzlich bedanken wir uns beim Gymnasium-Borbeck und der betreuenden Lehrerin Frau Morlang für die Nutzung des Computerraums und die Unterstützung bei der Durchführung der Internet AG.

Hier üben wir Rechnen und englische Vokabeln und sammeln gleichzeitig Reiskörner für hungernde Menschen.
Bei manchen Aufgaben muss man schon etwas nachdenken.
Stolz präsentieren die Teilnehmer die Urkunden.

VDIni-Club unterstützt den Tag der offenen Tür am Gymnasium Borbeck!

Wie gut die Kooperation des Gymnasiums Borbeck mit dem VDIni-Club Essen mittlerweile funktioniert zeigte sich deutlich am Tag der offenen Tür. Sowohl bei der Präsentation der Roboter-AG als auch an einem Workshop zu "Erneuerbaren Energien" beteiligten sich gleich fünf Teammitglieder des VDIni-Club Essen. Der Energie-Workshop wurde am Samstag für die Klassen 5b und 5c und am darauf folgenden Montag für die Klassen 5d und 5a durchgeführt. Die Kinder hatten sehr viel Freude mit ihren Experimenten und lernten einiges über Sonnen- und Windenergie. 

Großer Andrang herrschte auch bei der Präsentation der Aktivitäten der Roboter AG. Die Eltern konnten sich über die Inhalte dieses Technik-orientierten Unterrichts im Fach Naturwissenschaften informieren und die Kinder hatten Gelegenheit den aktuellen Teilnehmern dieser AG „über die Schulter“ zu schauen, während die Roboter auf dem Parcours ihre Programme abarbeiteten.

Mit der Lampe simulieren wir das Sonnenlicht und bringen einen Motor zum laufen.
Hier betreiben wir über Photovoltaik ein Radio und haben Spaß dabei.
An dem Windrad können wir über ein Getriebe die Leistung der Stromproduktion einstellen.

Jahresfeier 2015 - Upcycling Workshop

Am 14.11.2015 war es endlich soweit: Nach monatelanger Vorbereitung startete die Geburtstagsfeier des VDIni-Club-Essen, die sich dieses Jahr dem Thema „Upcycling – Kreatives aus Müll“ widmete.
Ca. 110 Kinder und Erwachsene bevölkerten die Katharinenschule in Mülheim-Speldorf und konnten in sechs Klassenräumen, dem Werkraum und der Küche die unterschiedlichsten Bastelangebote wahrnehmen oder eine pur+-Sendung zum Thema Müll sehen. Wer eine Stärkung benötigte, war in der Mensa der Schule bei Kuchen und Getränken an der richtigen Stelle!
In den Kreativ-Räumen standen große Mengen an „Müll“ mit entsprechenden Bastelanleitungen zur Verfügung und es herrschte überall eine ruhige, fast konzentrierte Atmosphäre, während Kinder und Eltern (teilweise gemeinsam, teilweise unabhängig voneinander) nützliche und dekorative Dinge aus Gegenständen herstellten, die sonst im Müll gelandet wären. Einer der Klassenräume widmete sich ganz dem Klassiker „Toilettenpapier-Rolle“, in einem anderen wurden aus Fahrradschläuchen Armbänder, Ringe und Stiftemäppchen hergestellt. Es gab einen Raum, in dem alles aus Papier hergestellt wurde einen, in dem mit Flaschen, Dosen und Gläsern gebastelt wurde und einen, in dem Korken, Kronkorken und „Coffee to go“-Becher ein zweites Leben erhielten. „Gefährliche“ Arbeiten wie Heißkleben und Bohren wurden im Werkraum betreut, während der Backofen in der Küche nebenan Schallplatten und Bügelperlen zu Schalen umfunktionierte und Wachsmalresten eine neue Form gab.
Die Ergebnisse und Möglichkeiten der fertigen Werke waren so vielfältig wie der Müll selbst. Eine wichtige Erkenntnis konnte mitgenommen werden: Müll ist nicht nur Abfall, sondern ein teilweise wertvoller Rohstoff, aus dem sowohl Nützliches als auch Schönes hergestellt werden kann – nicht nur Strom.
Als es gegen 16:00 hieß „Wir müssen zum Ende kommen, gleich tritt Professor Technikus auf!“ wurde an einigen Stellen Protest laut, gegen den nur das Versprechen half, man dürfe sich Bastelmaterial mitnehmen und die Anleitungen werden im Nachgang zur Veranstaltung verschickt.
Die tolle Show, bei der Prof. Technikus den Anwesenden gemeinsam mit seinem Assistenten, Junior-Professor K. Wumm, alltägliche Technikphänomene unterhaltsam demonstrierte und erklärte, tröstete die meisten aber über das abrupte Ende der Bastel-Zeit hinweg:
Viel Applaus fand beispielsweise der Wettbewerb zwischen Kindern und Erwachsenen, ein Ei mit Hilfe von Strohhalmen so zu schützen, dass es aus großer Höhe fallen und heil bleiben würde. Aber auch das „Sitzen ohne Hocker“ und die stabile, aber schnell zerstörbare Brücke hielten das Publikum in ihrem Bann. Das absolute Highlight war jedoch am Ende der Vorstellung die Cola-Mentos-Rakete, die Frederik, der seinen 8. Geburtstag im Rahmen der Veranstaltung feierte, in immer höheren Stufen auslösen durfte.
Vielen Dank sagt das VDIni-Club-Team dafür, dass ihr alle da wart und mit uns gefeiert habt!

Ein herzlicher Dank geht an Frau Illigen mit ihrem Team von der Katharinenschule für die Überlassung der Räumlichkeiten und die intensive Unterstützung bei der Durchführung dieser Veranstaltung.


Die drei Upcyclerinnen: Britta Pohland, Sandra Hammacher und Sophie Marie Schnurre

Wer nicht teilnehmen konnte, aber die Anleitungen gern sehen oder downloaden möchte, klickt bitte hier.

 

 

Test
Die Ruhe vor dem (An)Sturm!
Prof. Technikus assistiert dem Geburtstagskind...
Schönes aus Flaschen - Projekte für alle Familienmitglieder
Blumenerde in die Dose...

Besuch des Abfallkraftwerk RZR in Herten am 07. Nov. 2015

Am 07.11.2015 besuchten wir, 20 Kinder und Erwachsene, das Abfallkraftwerk RZR in Herten.

Bei einer Einführung in die Abläufe des Abfallkraftwerks, erfuhren wir u.a., dass das Abfallkraftwerk so viel Strom erzeugt, dass nicht nur alle Hertener Haushalte, sondern auch das Kraftwerk selbst und die umliegende Industrie versorgt werden können. Dafür wird im RZR Herten auch 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr gearbeitet.

Während der nachfolgenden Führung konnten wir uns von den reibungslosen Abläufen im Kraftwerk überzeugen. Wir sahen, wie viel Müll wir selber produzieren, der dann verbrannt wird. Auch auf die Flamme, die immer brennt konnten wir einen Blick werfen und waren für ein paar Minuten in der Schaltzentrale zu Gast, von der aus die gesamte Anlage überwacht und gesteuert wird.

Vielen Dank für die Interessante Führung!

 

 

 

Gruppenfoto auf der LKW-Waage: Alle zusammen wiegen etwas mehr als 1600 kg!
Das ist ganz schön viel Müll und er riecht nicht besonders angenehm...
Das ist heiß!

Besuch der interaktiven Ausstellung 'Ist das möglich?' am 24. Okt. 2015 im LVR-Industriemuseum in Oberhausen.

20 Kinder kamen zu der interaktiven Ausstellung im LVR-Industriemuseum in Oberhausen um Phänomene zu den Materialien Textil, Papier, Holz und Metall zu erkunden. An acht Stationen wurden verschiedene Experimente zu den unterschiedlichen Materialien durchgeführt. Dabei wurde untersucht, wie widerstandsfähig die Materialien zu Beispiel gegen Beschuss sind. Jedoch wurde nicht mit einer Pistole geschossen, sondern die Wirkung einer Pistolenkugel an einem Prüfstand simuliert. Mit einem anderen Experiment haben wir versucht herauszufinden, ob man „den Sprung in der Schüssel“ hören kann, oder ob man Hohlräume in einem Metallklotz mit Ultraschall (nicht hörbare Schallwellen) finden kann. Die gewonnenen Erkenntnisse  wurden anschließend in einem Quiz, ähnlich einer Quizshow im Fernsehen mit Moderator und Buzzer, abgefragt. Auch die Eltern kämpften engagiert in einem eigenen Quiz um den Sieg.

Bei den Mitarbeitern vom LVR-Industriemuseum bedanken wir uns ganz herzlich für die Moderation dieser interessanten Veranstaltung.

Nach einer kurzen Einführung und Empfang der Unterlagen geht es zu den einzelnen Stationen.
Hilfestellung gab es bei Bedarf, hier beim Telefonieren mit Dose und Faden.
Nach den Experimenten startet das spannende Quiz.
Auch die Eltern mussten ran und kämpften engagiert um den Sieg.
Natürlich gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde.

Wissenschaft macht Spaß vom 13.-15. Oktober 2015

Die Kinder des VDIni-ClubEssen haben 3 Tage in den Herbstferien in Mülheim im Haus Ruhrnatur, der Hochschule Ruhr-West und dem Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion verbracht.

Die ersten zwei Tage beschäftigten wir uns mit der Bionik (Biologie und Technik), also den Modellen der Natur, die die Technik versucht nachzubauen.

Am dritten Tag lag der Schwerpunkt auf der Energieerzeugung, -umwandlung und -speicherung und den Analogien zur Natur.

Tag 1: Haus Ruhrnatur

Mit großem Interesse sammelten die Kinder trotz Kälte Muscheln, Schnecken, Egel und andere Kleintiere in der Ruhr - zum Teil wurden die Tiere unter den Steinen gefunden. Zurück im Haus Ruhrnatur wurden die Funde, nach dem Transport in Wassergläsern, mit großer Begeisterung unter den Stereolupen beobachtet. Auf der Projektionswand konnten wir dann mit 100-facher Vergrößerung beobachten, wie sich eine Muschel öffnete und Nahrung aufnahm oder ein Egel sich fortbewegte oder wie die „Babys im Bauch“ von Wasserflöhen leben. Auf großes Interesse stießen bei den Kindern die Zusammenhänge zwischen einem Facettenauge von Insekten und dem Versuch der Medizintechniker, nach diesem Prinzip eine Kamera zu konstruieren, die durch die Blutgefäße des Menschen wundert und Informationen senden kann.

Tag 2: Hochschule Ruhr-West

Viel haben die Kinder erfahren über den Zusammenhang zwischen Katzenpfoten, die beim Abbremsen breiter werden, und der Entwicklung von sichereren Autoreifen. Die Beobachtung der Reduzierung des Strömungswiderstandes bei Hai und Delphin führte technisch zu der Entwicklung der Riblet-Folie bei Flugzeugen oder den „Fast-Skin“ Schwimmanzügen.

In Experimenten wurde Wasser auf verschiedene Oberflächen von vorher gesammelten Blättern getropft und das Verhalten beobachtet. Auf Wirsingblättern oder auf mit Wachs beschichteten Blättern hat das Wasser am besten seine Kugelform behalten. Der Vergleich zum Lotus-Effekt war so ganz einfach. Das Highlight war natürlich der Roboter Nao, der tanzen und sich hinlegen konnte, nachdem er uns mitteilte, dass er müde war.

Tag 3: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

Mit kindgerechten und von Experimenten unterstützten Vorträgen begann der Tag. Mit dem in einer Elektrolyse gewonnenen Wasserstoff wird die Batterie eines kleinen Autos aufgeladen, das dann auch tatsächlich fuhr. Beim Rundgang durch einige Labors lernten die Kinder ein Kältelabor, ein Wärmelabor oder ein Labor, in dem nur unter bestimmtem Licht gearbeitet wurde, kennen. Selbst haben sie dann Blätter von Pflanzen zerschnitten, gemörsert und damit „Pflanzenschlamm“ hergestellt. Wurde diese Flüssigkeit auf ein spezielles Papier getropft, so konnte man nach einiger Zeit beobachten, dass der grüne Farbstoff auch den gelben (des Herbstes) enthielt.

Wieder zurück im Vortragsraum wurde als Video zunächst das Leuchten von Glühwürmchen dargestellt sowie das Leuchten eines Fisches im 400 m tiefen Ozean. Schon das durchgeführte Experiment, in dem fluoreszierendes Licht erzeugt wurde,  führte zu großem „Ahs und Ohs“. Als die Kinder dann aber Knicklichter als Give-aways erhielten, gab es kein Halten mehr. 

Der VDIni-Club Essen bedankt sich ganz herzlich beim Haus Ruhrnatur, der Hochschule Ruhr-West und dem Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion für die interessanten Vorträge und die spannenden Experimente und Vorführungen. Bei Frau Krohn vom Haus Ruhrnatur bedanken wir uns für die intensive Unterstützung und gute Zusammenarbeit bei Organisation und Planung. Allen Kindern hat es sehr viel Freude gemacht. Wenn man hörte wie begeistert die Kinder beim Abholen ihren Eltern berichtet haben, war augenscheinlich: es war alles richtig gemacht worden.

Sammeln von Kleinlebewesen in der Ruhr.(Haus Ruhrnatur)
Die Kinder suchen die zu beobachtenden Kleinlebewesen aus. (Haus Ruhrnatur)
Beobachtungen an den Stereolupen. (Haus Ruhrnatur)
Roboter Nao boxt und turnt vor den begeisterten Kindern. (HRW)
Der Roboter ist müde. (HRW)
Nao schläft... (HRW)
Erläuterungen vom Fachmann im Labor des MPI vor der Gewinnung von Chlorophyll". (MPI)
Beobachtung der Elektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff. (MPI)
Knicklichter in Aktion. (MPI)

Weltkindertag im Grugapark Essen am 20. Sept. 2015

Der Weltkindertag in der Gruga fand großen Zuspruch, auch unser Stand war durchgehend gut besucht. Die Buttonmaschine war dauerbelagert, ebenso wie die Luftballonrakete. Die Roboter drehten ihre Runden auf dem großen Präsentationstisch und die MOOV-Baukiste wurde eifrig genutzt um nutzbare Fahrzeuge selbst zusammen zu bauen. Das gute Wetter sorgte für lange Schlangen von Kindern vor den Eimern mit der geheimnisvollen Seifenlaugenmischung, die unbedingt die größte Seifenblase des Tages erzeugen wollten. Der üppige Vorrat von Seifenlauge war gegen Ende der Veranstaltung fast vollständig aufgebraucht. Das Team des VDIni-Club war im Dauereinsatz und freute  sich über die große Nachfrage und das Interesse an den Angeboten des VDIni-Club Essen. 

Keine Frage, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Bei gutem Wetter und leichtem Wind wurden riesige Seifenblasen in die Luft entlassen.
Viele wollten einen selbst gestalteten Button mitnehmen.
Auch der MOOV-Baukasten fand viel Zuspruch.

Besichtigung des Flughafen Düsseldorf am 12. Sept. 2015

Die Einlaßkontrolle zum Flughafengelände musste dieses Mal besonders schnell gehen, ein A380-Flugzeug war im Anflug und die Beobachtung der Landung wollte uns unser  Busfahrer, Herr Wagner aus der besten Perspektive, direkt unter dem Lande-Feuer ermöglichen. Eine schnelle Fahrt quer über das Flughafengelände zu der Einflugschneise ermöglichte uns den einschwebenden Airbus direkt über unseren Köpfen, in ca. 40 m Höhe, zu beobachten. Das war ein beeindruckendes Erlebnis, dieses große Flugzeug aus so geringer Distanz im Flug beobachten zu können. Danach erfolgte die Rundfahrt mit vielen Detailinformationen über den Flughafen und auch über die einzelnen Flugzeuge. Wir umkreisten auch den inzwischen geparkten Airbus A380 und konnten uns alle Details dieses beeindruckend großen Flugzeuges anschauen.

Auf den weiteren Stationen erfuhren wir von der Vielfältigkeit der Aufgaben am Flughafen. Viele Branchen und Berufe sind für das einwandfreie Funktionieren eines so großen Flughafens notwendig. Dazu gehört an vorderster Front die Feuerwehr aber auch Förster, Ärzte, Reinigungspersonal, Fluglotsen, Vorfeldkontrolleure, Abfertigungsleute und viele andere mehr die für einen störungsfreien Betrieb sorgen.

Die während der Fahrt gestellten Fragen konnte uns Herr Wagner kompetent und ausführlich beantworten. Wir bedanken uns bei ihm ganz herzlich für die schöne und informative Rundfahrt und seine ausführlichen und spannenden Erläuterungen.

 

 

A-380 im Anflug. Gleich wird uns das riesige Flugzeug in geringer Höhe überfliegen.

Workshop Magnetismus am 30. Mai 2015

Am 30. Mai 2015 besuchten 24 Kinder den Workshop zum Thema Magnetismus im Gymnasium Borbeck.
In Eigenregie konnten die Kinder vielfältige Experimente durchführen und unter anderem herausfinden, dass Büroklammern schweben können, wieviele Büroklammern an einem Magneten haften bleiben und dass die Magnetkraft auch durch Glas, Papier und Filz hindurch wirkt, durch Eisen jedoch nicht. Es wurde ein eigener Kompass und ein eigener Elektromagnet gebaut und geheimnisvolle Schwingungen entdeckt. Auch waren die Eltern, die teilnahmen, von dem ein oder anderen "Aha-Effekt" überrascht. Besonders großer Begeisterung erfreute sich der Baumeisterwettbewerb mit magnetisierten Mini-Schraubenmuttern.

Alle Kinder sind konzentriert dabei, bei Bedarf mit Hilfestellung der Eltern oder der Teammitglieder.
Mit magnetisierten Muttern kann man tolle Figuren.....
...und einen sehr, sehr hohen Turm bauen.
Was hat Strom mit Magnetismus zu tun? Hier finden wir es raus.

Besichtigung des Flughafen Düsseldorf am 16. Mai 2015

Nachdem wir uns am Ende der Halle C getroffen haben fuhren wir zur notwendigen Sicherheitskontrolle, um dann auf das Vorfeld zu fahren. Unser Fahrer, Herr Wagner, zeigte sich hier als Meister der Zahlen:
27 Flugzeuge können an den Terminals andocken, 86 finden auf der Außenfläche Platz, im vergangenen Jahr wurden 189 Ziele in 51 Ländern angeflogen,  mit 21 Millionen Fluggästen ist Düsseldorf der 3. größte deutsche Flughafen.
Wir kamen an der Kofferbeförderungsanlage im unteren Bereich vorbei, um dann auf dem Vorfeld eine Boing 777 anzusehen. Mit ihren Triebwerken von ca. 3.6 m Durchmesser erzeugt sie einen Schub von 100.000 PS. Wir passierten die Flugzeughalle 7, in dem die Wartung der Air Berlin Flotte durchgeführt  wird. Die 220 mal 90 m große Halle bietet Platz für drei Großraumflugzeuge.
Die Gesamtfläche des Flughafens umfasst 610 ha, die mit hohen Zäunen gesichert ist. Ein besonders Erlebnis war der Halt direkt unter den einfliegenden Flugzeugen, die nur einig Meter über uns zur Landebahn schwebten.
Alle Details wurden uns von Herrn Wagner genau erklärt.
Nach über 2 Stunden kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück und konnten mit einem Freiticket noch auf der Aussichtstribüne einen Blick auf den Flugbetrieb werfen.

Workshop Elektronik am 14. März 2015

Am Samstag, den 14.03.2015 fand der 2. Workshop in  Zusammenarbeit mit dem Deutschen Amateur-Radio-Club e.V., Ortsverband Essen für unsere VDInis von 10 bis 12 Jahren statt.
13 Kinder lernten den Umgang mit  elektrischen Lötkolben und Lötzinn und verzinnten Heftzweckköpfe als Vorübung zum Bau eines Schubladenwächters.
Die verwendeten, elektronischen Bauteile wurden kindgerecht erklärt  und die kleinen Elektroniker löteten und schraubten begeistert und konzentriert einen funktionsfähigen Bausatz zusammen, der als Alarmanlage für die "Schatz-Schublade" dient.
Sieben Helfer um Dietrich Lehmann vom Deutschen-Amateur- Radio-Clube.V., Ortsverband Essen sorgten dafür, dass die Kinder  ihren Schubladenwächter  funktionsfähig mit nach Hause nehmen konnten. Unterstützung kam auch von zwei engagierten Müttern, die bei Lötübungen und Zusammenbau assistierten und damit auch dem jüngsten Teilnehmer mit 6 Jahren den Bau des funktionsfähigen Schubladenwächters ermöglichten.
Groß war die Freude, dass fast alle Schubladenwächter auf anhieb funktionierten. Nach kleinen Eingriffen waren dann alle für den Einsatz bereit und wurden natürlich getestet. Das beim Öffnen der Schublade ertönende Dauersignal wird jeden Unberufenen sicher abschrecken!
Wie immer wurden alle Kinder mit einer Urkunde belohnt.
Das war wieder eine tolle Veranstaltung, so die einhellige Meinung!


Der VDIni-Club Essen und die teilnehmenden Kinder bedanken sich ganz herzlich bei den freundlichen Herren des Amateur Radio-Club e.V. Ortsverband Essen für die tolle Vorbereitung und Durchführung des Workshops in ihren Räumen.
Wir freuen uns jetzt schon auf weitere Veranstaltungen

Betreuer und Kinder sind stolz auf ihren Schubladenwächter .
Ganz konzentriert bei der Sache. Wo muss der Lötpunkt sitzen?
Warten auf die ersten Erläuterungen.

Workshop zu erneuerbaren Energien im Haus Ruhrnatur am 21.Feb.2015

In einer kurzen theoretischen Einführung wurden u.a.  die Fragen „Was ist Energie?“ und „Wie lange reichen die Vorräte an Kohle, Öl und Gas?“ beantwortet. Als es hieß „Jetzt wird experimentiert.“ haben die Kinder die angebotenen Geräte zur Sonnen- Wind- und Wasserenergie sofort mit Beschlag belegt. Mit einem Modell der Sonne ließ sich der Einfallswinkel des Lichts auf die Photozelle verändern und dabei die erzeugte Energie vergleichen. An einem weiteren Experimentierplatz konnten mit Solarzellen die unterschiedlichsten Geräte wie Summer, ein Windrad oder kleine Lampen betrieben werden. Die Kinder haben selbstständig die Photozellen parallel und in Reihe geschaltet und die Effekte beobachtet.
Für die Versuche zur Windenergie standen verschiedene Windräder zur Verfügung. Es konnte ausprobiert werden, welche Bedeutung die Änderung des Winkels der Flügel zur Windrichtung hatte oder wie die unterschiedlichen Flügel die Energieausbeute beeinflussten. Sehr komfortabel ließ sich per Knopfdruck die Turbine zur Winderzeugung bedienen. Die angeschlossenen Messgeräte lieferten die Vergleichswerte. Interessant war auch ein Versuch mit dem gezeigt wurde, dass eine immer stärkere Erhöhung der Windstärke ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zu größerer Energiegewinnung führt.
In dem Modell zur Erzeugung von Energie aus der Strömung von Wasser konnte das Wasser auf zwei verschiedene Höhen gepumpt und die jeweilige Strömung beim Ablaufen verglichen werden.
Selbst gebaut haben wir dann einfache Wasserräder aus einem Korken, zwei Nägeln, Stecknadeln und etwas stabiler Plastikfolie. Alle wurden von der Strömung angetrieben.
Zum Ende der Veranstaltung durften wir das noch zur Energieerzeugung genutzte Wasserwerk Kahlenberg besichtigen.
Wir bedanken uns beim Haus Ruhrnatur in Mülheim an der Ruhr für die vielseitige Führung, bei der es der Mitarbeiterin gelungen ist, alle Kinder zu begeistern.

Theoretische Erklärung zum Energiebegriff.
Experimente mit Solarzellen.
Im Wasserkraftwerk Kahlenberg.

Workshop im Haus Ruhrnatur für 4-7 jährige am 07. Feb 2015

Nach einer Begrüßung mit ausgestopften Tieren wie Ente, Fischreiher, Gans und Bisam konnten die Kinder dem Zackenbarsch ins Maul schauen und die Zähne auf der Zunge fühlen. Am großen Aquarium machte die Beobachtung der Fütterung der Fische viel Spaß. Interessant zu sehen war sicher, wie sie die mitgefressenen Steine wieder ausspukten. Lebende Heuschrecken konnten von den Kindern vorsichtig in die Hand genommen werden. Die Fütterung der Piranhas mit Larven haben  die mutigen Kinder übernommen. Viele Kinder erkannten Vogelstimmen. Ein weiteres Highlight war sicher das Strömungsbecken, in dem die Kinder mit Sand und Steinen einen Staudamm bauen konnten, um dann hinterher zu beobachten, ob die Energie der Strömung stark genug war, den Staudamm wieder zu zerstören. Der ein oder andere Pulli wurde dabei schon ein bisschen nass. Hier fiel die Trennung besonders schwer.
Die Stereomikroskope boten uns u.a. Einblicke in die Welt der lebenden Muscheln. Hier konnte man beobachten, wie die Muscheln durch enge Röhrchen Nahrung aufnehmen. Viele Wasserkleinstlebewesen wie Wasserflöhe, Köcherfliegenlarven, Krebse, Schnecken und Muscheln waren für uns bereitgestellt und boten neue Perspektiven. Auch das Ansehen der Struktur des eigenen Pullovers führte zu Überraschungen.
Wir bedanken uns beim Haus Ruhrnatur in Mülheim an der Ruhr für die nette Führung durch die dortige Mitarbeiterin, die die Kinder für die lange Zeit immer wieder motivieren konnte.  

Die Kinder versuchen wie der Fischreiher auf einem Bein zu stehen.
Die Zähne auf der Zunge des Fisches kann man fühlen.
Alle arbeiten am Strömungsbecken an einem Staudamm.

Internet AG Jan./Feb. 2015

Im Jan. und Feb.2015 haben an vier Terminen 20 Kinder im Computerraum des Gymnasium Heißen gelernt, wie das Internet funktioniert und worauf man achten muss um Gefahren zu vermeiden. Im mehrfach ausgezeichneten Lernportal Internet ABC  erklärte Eddie wie das Internet funktioniert und die Kinder mussten online viele Fragen beantworten, bevor wir am letzten Termin die Prüfung zum Surfschein machten. Darüber hinaus haben wir unsere Rechen- und Sprachkenntnisse bei freerice.com gefestigt und gleichzeitig mit jeder richtig beantworteten Frage Reiskörner für hungernde Menschen gesammelt. Bei abfrager.de  konnten wir Themen, die wir in der Schule gerade bearbeiten vertiefen und mit BingMaps und GoogleEarth haben wir die nähere Umgebung und die Welt erkundet. Weil alles so gut geklappt hat, hatten wir zum Schluss noch Zeit für Spiele.

Ganz herzlich bedanken wir uns beim Gymnasium Heißen und den betreuenden Lehrern für die Nutzung des Computerraums und die Unterstützung bei der Durchführung der Internet AG.

 

Alle sind konzentriert dabei, die Erwachsenen geben bei Bedarf Hilfestellung.
Einige Hinweise vom Moderator.