VDIni-Club Rheingau

Aktivitäten in den Weilbacher Kiesgruben

Volles Programm und Ergänzung der technischen Einrichtung

Im Sommer 2015 wurden von den VDIni- und VDI-Zukunftspiloten-Helfern zwei Blockhäuser im Regionalpark "Weilbacher Kiesgruben" mit aktiver Unterstützung von einigen Schülern bei den Bauarbeiten aufgebaut.

In diesen VDI-Häusern sollt ihr Gelegenheit haben, technische Experimente durchzuführen.  Im März 2016 begann die Nutzung mit der Durchführung einer Solarwerkstatt. Hier wurden von Schülern selbständig durch Solarstrom angebtriebene Propeller gebaut. Das weitere Programm bestand bis September aus monatlichen Experimentierveranstaltungen, die Wassertechnik, Bionik, Astronomie, Solartechnik und Windenergie zum Thema hatten. Jeweils 30 Kinder und Jugendliche fanden sich zu den Veranstaltungen ein.

Zur Ergänzung und zur Durchführung neuer Experimente wurden im August ein Windgenerator und eine Sonnenuhr neu aufgestellt.

Auch in 2017 sind wieder Experimentiersonntage geplant. Die Termine sind unter Veranstaltungen notiert. Jeder ist willkommen. Experimente nach eigenen Ideen können zum jeweiligen Thema durchgeführt werden, eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Termine finden bei jedem Wetter statt. Benötigtes Material kann besorgt und die Kosten gegen Quittung erstattet werden.

Euer VDIni-Team

Experimentiertag 2016 - Ein Auszug aus der Presse (VDI-Magazin)

Ein großer Erfolg - Tausend Kinder auf dem Bildungsspielplatz

Auch der siebte Experimentiertag für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren, der am 02. September 2016 in der Flörsheimer Stadthalle stattfand, zog erneut über 1.000 Kinder aus den Schulen und Kindergärten der Umgebung an, die die Gelegenheit nutzten, an den über 20 Ständen und Experimentiertischen selbst Versuche und Spiele aus Natur und Technik durchzuführen. Veranstalter waren der VDI-Rheingau und der VDIni-Club Flörsheim, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Flörsheim seit 2010 in ununterbrochener Folge dieses in der Region einmalige Ereignis ausrichten.

Namhafte Hersteller von technischen Lehrmitteln, Institute, Schulen und Hochschulen aus der Nachbarschaft und eine Industriefirma hatten in der Halle Messestände aufgebaut, wo sie für Kinder geeignte Experimente zeigten oder wo die Kinder aufgefordert wurden, selbst etwas zu bauen oder auszuprobieren. Und die Kleinen (und Größeren) machten reichlich Gebrauch davon!

Gemeinsam wollen die Anbieter und Helfer dazu beitragen, dass Kinder frühzeitig mit der Technik in Kontakt kommen und sich später für einen technischen Beruf entscheiden. Eine Maßnahme, die geeignet ist, um den heute schon spürbaren Fachkräftemangel in technischen Bereichen in Zukunft nicht noch größer werden zu lassen.

Der Landrat des Main-Taunus-Kreises, Michael Cyriax, der Bürgermeister der Stadt Flörsheim, Michael Antenbrink und der Erste Stadtrat, Sven heß, übernahmen gemeinsam mit Wolfgang Truss, Geschäftsführer des VDI Rheingau die Begrüßung. In ihren Ansprachen freuten sie sich über die große Beteiligung und dankten vor allem den ehrenamtlichen Mitgliedern des VDI für das langjährige Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit der Region.

huv

Fahrt zur ESOC (ESA) nach Darmstadt

Zusammen mit unseren Zukunftspiloten fuhren wir am 6. September 2016 zur ESOC nach Darmstadt. Wir sind von einer netten älteren Dame empfangen und durch das Gelände geführt worden. Sie beantwortete alle unsere Fragen mit Geduld und Humor. Wir haben einen Film gesehen über die Entstehungsgeschichte der ESA vom Anfang bis heute. Danach erklärte sie uns die Aufgaben und Arbeitsweise der ESA und zeigte uns den Operationsraum, die Arbeitsgruppe der Raumsonde Rosetta.Es gibt viele verschiedene Arbeitsgruppen z.B. für die Erdbeobachtungsmission, die Navigationsmission, die Telekommunikationsmission und die Technologiemission.

Sehr interessant war, dass kein Mitarbeiter einer Gruppe in die Räume einer anderen Gruppe darf! Wir haben einiges über die bemannte Raumfahrt und den Flugbetrieb erfahren und welche deutschen Astronauten schon im Weltall waren. Handys und Fotoapparate durften wir nicht mitnehmen, da alles ehr streng geheim ist, aber wir hatten alle viel Spaß, die Führung war toll.

Der Frankfurter Flughafen

Am 14. Juli 2016 haben wir den Frankfurter Flughafen zum zweiten Mal besucht. Zuerst sind wir rund um das Vorfeld gefahren und konnten uns alles außerhalb des Flughafengebäudes ansehen, wie die Start- und Landebahnen, die Terminals, die Flughafenabfertigung, die Flugzeugwartungsbasis der Lufthansa, das Frachtzentrum, Cargo-City-Süd und einige Baustellen. Danach sind wir in eine Kfz-Werkstatt gefahren, wo wir in ein Feuerwehrfahrzeug steigen und uns alles ansehen durften. Wir durften uns auch ein Enteisungsfahrzeug näher anschauen und auch die Technik bedienen. Mit einem Korb sind wir so hoch gefahren, bis wir ganz oben an einem Flugzeug waren. Wir durften alle Hebel ausprobieren, hoch und runter, rechts und links fahren. Das war ein riesen Spaß.

Ausflug zur Mülldeponie nach Flörsheim-Wicker

Am 12. Mai dieses Jahres starteten wir mit einem kleinen Bus und einigen Eltern zur Flörsheimer Mülldeponie nach Wicker. Am Startpunkt bekamen wir alle orangene Warnwesten, damit man uns als Besucher erkennen konnte. Als Erstes ging es zum Wertstoffhof, wo privater Müll und Sondermüll abgegeben werden kann. Auf einem großen Platz sind viele Container aufgestellt, in die man dann den Müll getrennt hineinwirft. Es gibt Container für Holz, Glas, Elektrogeräte, Fernsehgeräte, Computer, Gartenabfälle und noch viele mehr.

Danach ging es zur Biogas-Anlage und wir mussten uns alle die Nase zuhalten. Es hat nicht wirklich gut gerochen. Das Gas, was hier gewonnen wird, wird in großen aufblasbaren Zelten gespeichert und der Energie-Nutzung zugeführt. Hier werden ganz schön große Mengen an Müll abgeliefert und weiterverarbeitet. Am Besten gefallen haben uns die großen Maschinen, mit denen man den Müll auf der ganzen Deponie hin und her bewegt hat .

Besuch beim Technoseum in Mannheim

Am 17. März 2016 machten wir uns gemeinsam mit den Zukunftspiloten und Schülern der Heiligenstockschule, Elisabethenschue und Main-Taunus-Schule um 14 Uhr mit dem Bus auf den Weg nach Mannheim.

Die menschliche Muskelkraft war vor der Industriezeit die wichtigste Arbeitskraft. In einem Laufrad aus Holz konnten wir in einem Laufrad, durch Laufen in beide Richtungen, einen Stein von über 275 kg heben und senken. Unsere Kraft wurde durch Zahnräder und Seil-Trommeln übertragen.

Danach sind wir mit einem Laufrad gefahren. Karl Drais hatte dies 1817 erfunden. Es hatte zwei gleichgroße Rädern, wir saßen auf einem Brett und stießen uns mit beiden Füßen ab. Als Nächstes konnten wir Papier machen. Mit einem Schöpfrahmen haben wir Papier mit Wasserzeichen hergestellt und danach eine Postkarte. Für die Herstellung der Postkarte haben wir zwei Arbeitsgänge gebraucht, wobei der erste Arbeitsgang mit einer Boston-Tiegel Druckpresse mit Fußbedienung durchgeführt wurde. Sie wurde ca. um 1900 erbaut.

Zum Schluss haben wir in der Werkstatt Ratschen gebaut, die wir mit nach Hause nehmen durften. Wir haben gemessen, gesägt, gebohrt, gefeilt und geleimt. In der Werkstatt und auch im Bus auf der Rückfahrt haben wir die Ratschen dann auch kräftig ausprobiert, was großen Spaß gemacht hat. Gegen 17.30 Uhr waren wir dann alle erschöpft, aber zufrieden wieder in Flörsheim angekommen.

 

 

Experimentiertag für Kinder 2015

Auch der sechste Experimentiertag für Kinder in der Flörsheimer Stadthalle war wieder ein voller Erfolg. Unter der Schirmherrschaft des Landrates des Main-Taunus-Kreises Michael Cyriax und in Zusammenarbeit mit der Stadt Flörsheim wird der Experimentiertag nun seit 2010 ununterbrochen durchgeführt und zog dieses Mal mehr als 1300 Kinder aus den Schulen und Kindergärten der Umgebung an. Sie konnten an über 20 Ständen und Experimentiertischen selbst Versuche und Spiele aus Natur und Technik durchführen.

Namhafte Hersteller von technischen Lehrmitteln, Institute, Schulen und Hochschulen aus der Nachbarschaft und mehrere Industriefirmen hatten in der Halle Messestände aufgebaut, wo sie für Kinder geeignete Experimente zeigten oder die Kinder aufforderten, selbst etwas zu bauen oder auszuprobieren. Gemeinsam wollen sie auf diese Weise dazu beitragen, dass Kinder frühzeitig mit der Technik in Kontakt kommen und sich später für einen technischen Beruf entscheiden. Eine Maßnahme, die geeignet ist, um den heute schon spürbaren Fachkräftemangel in technischen Bereichen nicht noch größer werden zu lassen.

Bundesweites Technikturnier

Am Samstag, den 25.4.2015 machte das VDIni-Club-Mobil bei unseren VDInis in Mainz auf dem Neubrunnenplatz von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr Station. Eine Woche vor Ostern bzw. den Osterferien erhielten alle unsere VDIni-Mitglieder einen Brief, in dem sie eingeladen wurden, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen.

Die Aufgabenstellung war: "Die singende Kartoffel". Baue ein Fahrzeug, was mit der singenden Kartoffel oder einem Überraschungsei eine Strecke von 2 Metern in 30 Sekunden zurücklegt. Also leg los! Plane, konstruiere und baue und vergiss nicht, deine Konstruktion zu testen! Als Materialien waren erlaubt: Lego Bausteine sowie andere Materialien entweder mit einem Wasserantrieb oder Gummiantrieb. Als Hinweis wurde gegeben: Du darfst keine fertigen käuflichen Teilbausätze nutzen! Außerdem: Explosive, pyrotechnische, wasserangetriebene Raketen sind ausgeschlossen.

Es beteiligten sich 9 Kinder in drei Altersstufen. Jeder bekam eine Urkunde und die jeweils ersten drei Präsentationen bekamen Baukästen. Kinder, die den Wettbewerb nicht mitgemacht hatten, konnten vor Ort einen Hubschrauber und/oder eine Hundehütte bauen und bekamen dafür kleine Geschenke. Hier durften alle Kinder mitmachen VDIni-Mitglieder und Nichtmitglieder.

Die Veranstaltung war gut besucht, erfolgreich und wir konnten neue VDIni-Mitglieder gewinnen. Vom BV beteiligten sich als fleißige Helfer Frau Schütze, Frau Heinisch-Ergh, Herr Schneider, Herr Meyer, Herr Stoffels und Herr Schnaith. Die Jury bestand aus den Herren Volker Tschiedel, Referat Naturwissenschaften und Technik an Schulen vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz, Michael Köster von unserem Fördermitglied der Fa. Inform in Mainz und Wolfgang Truss, Geschäftsführer des BV-Rheingau.

Während dieses Tages konnten weitere gute Kontakte geknüpft und zukünftige Zusammenarbeiten mit Schulen in Rheinland-Pfaz beschlossen werden. Die Fa. Inform wird nun jährlich Poduktionsbesichtigungen für VDInis ermöglichen.

Wolfgang Truss

2. Exkursion zur Fa. Opel, Rüsselsheim

Am 14. April besuchte der VDIni-Club und Kinder der Schulkinderhäuser aus Flörsheim (Ilse Kahn und Goldbornschule) mit 32 Personen die Produktion von Opel in Rüsselsheim. Mit dem Bus fuhren wir alle gemeinsam von Flörsheim ins Opel-Werk nach Rüsselsheim, das heute im Wesentlichen aus der Produktion und dem Technischen Entwicklungszentrum besteht. Insgesamt sind dort 12.500 Mitarbeiter beschäftigt.

Nach kurzer Begrüßung im Adam Opel Haus und dem Verteilen von Kopfhörern ging es dann auch gleich los. Ein Bus fuhr uns zur Oldtimer Werkstatt. Warum ein Bus? Nun, bei einem Werksgelände mit einer Fläche von rund 2,6 Mill. m² wären wir zu Fuß heute noch unterwegs :-), außerdem ist die Fa. Opel sehr um die Sicherheit seiner Gäste bemüht.

Nach der Oldtimer Werkstatt ging es in das Presswerk, wo uns ein Film über die gesamte Produktion gezeigt wurde. Danach haben wir das Presswerk besichtigt. Uns wurde gezeigt wie beim Pressvorgang die Rohrbleche für die Fahrzeugkarosserie auf den Zehntelmilimeter genau geformt werden. Weil vorher der Umformprozess und das Materialverhalten 1 Mal am Computer simuliert werden, liefern die Presswerkzeuge, nach genauen Berechnungen, Präzision und Qualität.

Weiter ging es zum Rohkarosseriebau. 770 Fertigungsroboter greifen, schweißen und messen automatisch die vorgefertigten Blechteile, aus denen dann die Rohkarosserien gefertigt werden. Das Dach wird mit Hochenergielasern verschweißt.

Zum Schluss ging es in die Fertig- und Endmontage. Hier wird nach wie vor fleißig "geheiratet", nachdem das Fahrwerk und die Karosserie getrennt vormontiert und dort dann zusammengebaut wurden. Dieses Montageprinzip hat Opel 1936 eingeführt.

Die Führung war nun zu Ende. Wir fuhren wieder zum Adam Opel Haus zurück, gaben unsere Kopfhörer ab und es ging zurück nach Flörsheim. Allen Kindern und Betreuern hat es großen Spaß gemacht. Leider war es uns nicht erlaubt, Bilder zu machen.

Euer VDIni-Team